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GESCHICHTE:

Das Mittelmeer sorgte für den Austausch der Kulturen.

In der Bronzezeit war diese Region von indio-europäischen Völkern besiedelt, die die Dolmen und Menhire als Zeugnisse ihrer Anwesenheit hinterlassen haben, die man heute noch besichtigen kann.

Im 5 Jhdt. v. Ch. die ersten Einwohner dieser Region waren die Messapen, einem Illyrieschen Volksstamm, berühmt für ihre Pferdezucht. Sie machten den Anfang im Bau von Städten mit beeindruckenden Mauern.

Schon im 8. Jhdt v. Chr. besiedelten allerdings die Griechen die Küste.

Gallipoli, Otranto, Taranto sollten die Stützpunkte der Magna Grecia werden. Der griechische Einfluss ist heute noch in der Sprache präsent.

In der Grecìa Salentina (Calimera, Castrignano dei Greci, Corigliano d'Otranto, Martano, Martignano, Melpignano, Soleto, Sternatia und Zollino) wird noch Griechisch gesprochen. Nach dem Krieg von Taranto wurde die ganze Gegend römische Provinz.

Ab ca. 280 v. Chr. erlangte jedoch die Römische Republik in ganz Unteritalien.

Die Römer nutzten die Region strategisch und bauten das Straßennetz aus, indem sie Brindisi zum Ziel der Via Appia und der Via Traiana machten, beide verbanden Rom mit Brindisi, die eine über die Apenninen und die Basilicata, die andere direkt auf die Küste gerichtet.

Wurden Häfen wie San Cataldo und Roca gebaut. Die Reste eines Amphitheaters aus römischer Zeit, das 25.000 Zuschauer fassen konnte, fallen sofort auf, wenn man durch Lecce geht.

Nach dem Niedergang des Weströmischen Reiches, war das Salento von Byzantinern und Normannen beherrscht, die die Gegend mit Friedrich erneut in den Mittelpunkt rückten.

Der erneute Niedergang kam mit de d'Anjou, den Aragonern und dem spanischen Vizekönig, die dem Land neue Opfer abverlangten. Es folgte eine Epoche von Plünderungen und Zerstörung.

Bis zur Invasion von Seiten der Goten, Longobarden und Byzantiner war der Austausch mit dem Balkan sehr rege.

Die Invasion der Türken ist ein weiteres dramatisches Kapitel in der Geschichte. 1480 wurde Otranto belagert und schließlich geplündert.

Dabei wurden 800 Einwohner umgebracht, als Strafe für den langen Widerstand. Dieses Ereignis brachte die Bewohner der Gegend unter den Spaniern und Karl dem V., im 15.Jhdt., dazu, die entlang den Küsten verstreuten Wachtürme zu errichten, die die Region kennzeichnen.

In dieser Epoche wurde aus Lecce eine der blündsten Städte des Salento, von der sich Adlige wie Wissenschaftler wie Künstler angezogen fühlten, die zur Entwicklung des Lecceser Barock beitrugen.

Die historischen Stadtzentren dagegen sind hauptsächlich im Barock-Stil erbaut, mit einigen typisch salentinischen Details wie der überbordenden Fassadenbemalung von Palazzi und Kirchen.

Das beliebteste Baumaterial war die pietra leccese, ein Gestein mit einer warmen rötlich-gelben Farbe.

Der wirtschaftliche Aufschwung beginnt langsam seit dem Ende des letzten Weltkrieges und dank der Willenskraft und der Widerstandsfähigkeit der Einwohner



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